Konfirmandengruppen

Kirchlicher Unterricht
Eine Prüfung gibt es heute nicht mehr

Viele von Ihnen erinnern sich noch. Vor der Konfirmation fand vor dem Presbyterium und der Gemeinde eine Prüfung statt, in der von den KonfirmandInnen auswendig gelernte Lieder, Bibel- und Katechismustexte aufgesagt werden mussten.

Heute gestalten die Jungen und Mädchen ihren Vorstellungs- und Konfirmationsgottesdienst selbst.
So wie in Schule und Gesellschaft sich vieles verändert hat, so hatte dies auch seine Auswirkung auf die Form der Konfirmandenarbeit. Eine Prüfung gibt es in Engers nicht mehr, es wird im Vergleich zu früher weniger auswendig gelernt, sondern mehr „inwendig“.

So liegt der Schwerpunkt auf dem Verstehen von Glaubensaussagen und dem Bezug zum alltäglichen Leben, im Verstehen, was Kirche und Gemeinde bedeuten. Konfirmandenarbeit ist somit auch „Einleben in die Gemeinde“, sich verstehen als Glied der Gemeinde, sich einverstanden wissen mit der Taufe und dem Auftrag des Evangeliums. Dies fliesst in die Vorbereitung und Gestaltung des Vorstellungsgottesdienstes ein.

Konfirmandenarbeit heißt aber auch: Spiel, Freizeit und sich wohlfühlen in den Räumen der Gemeinde - Kennenlernen der Gottesdienste und Jugendangebote. Und nicht zuletzt: das Gespräch mit den Eltern, ohne deren Mithilfe die Ziele der Konfirmandenarbeit auf der Strecke bleiben. „Lernen“ geschieht nicht nur durch Worte und Texte, sondern auch im Gestalten, z.B. im Malen, im Rollenspiel, in der Betrachtung von Bildern, im Singen, im gemeinsamen Vorbereiten von Gottesdiensten, im Feiern und in der Einübung von meditativen Formen u.a.m. Gemeinsame Wochenenden runden die Konfirmandenarbeit ab, in denen man sich wohl am besten gegenseitig kennen und schätzen lernt. Wir möchten für die Jugendlichen einladende Gemeinde sein, bestehen aber auch darauf, dass Verabredungen und Vereinbarungen eingehalten werden. Das „Konfi-Ticket“ ist eine Art Vertrag zwischen Konfis, Eltern und Gemeinde.

Wann?